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Ausgabe 2, Dezember 2006

Matsch verbindet Länder!
Poland Adventure Trophy

Das Motto der Poland Adventure Trophy 2006 sprach für sich und wer die Trophy live erlebt hat, der hat schnell gemerkt, dass Matsch nicht nur Länder sondern auch Menschen verbindet.
Austragungsort waren in diesem Jahr die Wälder rund um Lubrza und dank den guten Kontakten der Veranstalter zu den polnischen Behörden konnten über 100 Kilometer Roadbook unter die Räder genommen werden. Ein Zeichen dieser Zusammenarbeit war auch die Rede des Bürgermeisters von Lubrza bei der Begrüßung der 84 Teilnehmer.
Im Anschluss gingen die 14 Mannschaften a 3 Fahrzeuge an den Start zum Prolog, der in diesem Jahr zweigeteilt war. Im ersten Teil kam es darauf an, auf Zeit, eine bestimmte Strecke mit dem Kanu zu bewältigen. Der zweite Teil war in diesem Jahr eine besondere Überraschung. Es ging ab 19.30 per Roadbook im Dunkeln zu einer Sandgrube, die mit Fackeln als Sonderaufgabe abgesteckt war.
Die Startreihenfolge für die kommenden zwei Tage ergab sich jeweils aus dem Ergebnis des Vortages. Tag zwei brachte die Teilnehmer per Roadbook in den Tagebau, hier waren sechs Sektionen abgesteckt die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade boten, was schnell zu einer natürlichen Auslese führte. Die Sektion sechs wurde ab 16.30 geöffnet und war außerhalb der Wertung gesteckt worden, so stellten sich dieser Aufgabe zur Freude der vielen Zuschauer wenigstens zwei Fahrzeuge.
Die Differenziale und Achse die an diesem Tag brachen, wurden kostengünstig und fachmännisch über Nacht von einer kleinen polnischen Werkstatt gerichtet. Während die Schweißgeräte hart arbeiteten, konnten sich die Teilnehmer am Lagerfeuer und an der Bar um ihr leibliches Wohl kümmern.
Roadbook war das Thema vom Tag drei der Trophy und auf der Strecke mussten die Teilnehmer so manche Prüfung bestehen. Da war der Trophy-Arzt, der unerwartet im Wald auftauchte und die Fachkenntnisse in Erste Hilfe abfragte, gestört und irritiert von einer Rauchbombe. Da war der Claus von der Orga der an einem alten Stauwehr die Mannschaften dazu aufforderte einen imaginären Beifahrer auf einer Barre zu bergen.
Der Abschluss der 2. Poland Adventure Trophy bildete die Siegerehrung und die danach folgende Feier in der die deutsch-polnische Freundschaft neue Akzente setzte.

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